Gesundheitseinrichtungen wurden in den Niederlanden durch die Corona-Krise stark getroffen. Das Projekt "Horeca helpt de Zorg" wird organisiert, um Mitarbeiter aus der Gastronomie (Niederländisch: Horeca für HOtel/REstaurant/CAfé) in der Pflege einzusetzen.
Warum bietet das Projekt eine Win-Win-Situation sowohl für die Gastronomie als auch für das Gesundheitssystem? Wie sieht die behördliche Abwicklung aus und warum ist diese Berufsgruppe besonders geeignet? Tessa Rügner vom Arbeitsmarkt Nord-Projektbaustein spricht darüber mit Dette Schouten van „ZorgpleinNoord“, einer großen Jobbörse für das Gesundheitswesen im Norden der Niederlande.
Projekt "Horeca helpt de Zorg": hier mehr Infos
ZorgpleinNoord: hier mehr Infos

Gute Nachrichten für die Grenzregion: Die Arbeit der GrenzInfoPunkte (GIP) wird fortgesetzt. Das haben die Kooperationspartner nun schwarz auf weiß. Niedersachsens Europa- und Regionalministerin Birgit Honé unterzeichnete jetzt die Finanzierungszusage des Landes. Damit ist die Arbeit der GIP zunächst bis Ende des Jahres 2023 abgesichert.
Die GIP bieten ein vielfältiges kostenloses Beratungsangebot für Bürger*innen, die grenzübergreifend arbeiten, studieren, wohnen oder unternehmerisch tätig werden wollen. Das umfasst unter anderem auch Antworten auf Fragen zu Renten, Steuern und Sozialsystemen im Nachbarland sowie aktuell zu Corona-Regelungen.
Diese digitale Informationsveranstaltung (9. Dezember, 19.00 Uhr) zum Projekt Digi+ richtet sich vor allem an Lehrkräfte und SchulleiterInnen, die Interesse daran haben, der Nachbarsprache Niederländisch in ihrem Unterricht in Form einer digitalen Lernumgebung Platz zu geben, und dies sogar in Kombination mit inhaltlichem Lernen (Sachkundeunterricht). Sie können sich auf dieser Seite anmelden. Das ist wichtig, denn Sie empfangen den Link zur Veranstaltung per Mail.
Im grenzübergreifenden Projekt "Common Care" geht es darum, die Gesundheitsversorgung zwischen den Niederlanden und Deutschland zu ermöglichen und zu vereinfachen.
Denn was viele nicht wissen: Eine geplante Operation oder andere medizinische Behandlungen können innerhalb der EU auch im Nachbarland stattfinden. Das bietet unterschiedliche Vorteile - zum Beispiel kürzere Anreisewege oder auch kürzere
Wartezeiten für eine medizinische Behandlung. Eventuell stehen im Nachbarland auch andere Spezialisten zur Verfügung.
Die Projekt-Verantwortlichen sind für die Organisation des Projektes auch auf die Meinungen der Bürger angewiesen.
Deshalb findet derzeit eine Befragung von Einwohnern der Grenzregion statt.
Würden Sie sich in den Niederlanden behandeln lassen? Was spricht dafür oder dagegen?
Mit Ihrer Unterstützung durch die Beantwortung des Fragebogens kann die
grenzübergreifende Gesundheitsversorgung ausgebaut und verbessert werden.
Möglich wird die Organisation des Projektes "Common Care" durch die Unterstützung mit EU-Mitteln aus dem INTERREG V A-Programm Deutschland-Nederland.
Neue Technologien und Digitalisierung sind für das Gesundheitswesen von enormer Bedeutung. Unsere Region übernimmt in diesem Bereich durchaus eine Vorreiterrolle. Das wird auch am Beispiel des Zertifikatsprogramms „Technologie in der Pflege“ deutlich. Das Lehrmodul startet am 7. Dezember am Standort Lingen der Fachhochschule Osnabrück – und das grenzübergreifend. Denn teilnehmen können Pflegekräfte aus dem Emsland sowie aus den niederländischen Provinzen Groningen und Drenthe. Coronabedingt werden die Unterrichtseinheiten voraussichtlich größtenteils online stattfinden.
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