Grenzpraxis

Es wird viel über Chancen, Zusammenarbeit und die Möglichkeiten im Grenzgebiet, die auch vorhanden sind, gesprochen. Mit ´Grenzpraxis` zeigen wir die Möglichkeiten auf und gehen auf Betriebe zu, die sich in der Praxis mit Grenzarbeitern, Studenten und Unternehmen im Grenzgebiet beschäftigen.

 

Seitens der ersten ´Grenzspraxis` waren wir bei der Lebenshilfe Leer zu Gast. Ein großartiger Betrieb mit der sozialen Einstellung, Menschen mit einem Handicap auf ihrem Lebensweg zu begleiten, zu unterstützen und zu fördern, um damit einen wesentlichen Beitrag zum Betriebsleben zu liefern.

 

Von der Lebenshilfe Leer wurden wir herzlich empfangen und erfuhren, was sie wie machen. Es arbeiten dort rund 300 MitarbeiterInnen (worunter viele GrenzarbeiterInnen sind) und bieten weiteren 860 Menschen einen Arbeitsplatz an verschiedenen Arbeitsstätten, worunter sich eine Schneiderei, ein Metallbetrieb, eine Gärtnerei und ein holzverarbeitender Betrieb befinden. Ein interessantes DetaiL: Der holzverarbeitende Betrieb hat den Wegweiser des ´GrenzInfoPunkt EDR´ produziert und aufgestellt. Während der Betriebsbesichtigung konnten wir uns über die verschiedenen hergestellten Produkte informieren. Die Küche und die hauswirtschaftliche Abteilung bereitet wöchentlich rund 15.000 unterschiedliche Mahlzeiten für verschiedene Betriebe, Schulen und Privatpersonen in der Region zu.

 

Es arbeiten dort niederländische Grenzarbeiter und die Lebenshilfe Leer sucht weitere (niederländische) MitarbeiterInnen. Durch die Lebenshilfe Leer wird der Arbeit im Grenzgebiet zum Beispiel durch niederländische Flyer und einem niederländischen Informationsfilm für Studenten,  stets mehr Aufmerksamkeit gwidmet.

Wenn Sie Interesse bei der Lebenshilfe Leer zu arbeiten, dann nehmen Sie bitte Kontakt auf.

 

Die nächsten Grenzpraxis finden nach dem Sommer statt. Nähere Informationen und das Programm folgen.

Mehr Ausbildungsplätze als Bewerber

Im Emsland gibt es deutlich mehr Ausbildungsplätze als Bewerber. Diese Zwischenbilanz konnte Erster Kreisrat Martin Gerenkamp jetzt im Rahmen einer Sitzung der Berufsausbildungskommission ziehen, in der die Ergebnisse der Zweitbefragung vorgestellt wurden. So stehen insgesamt 292 unversorgten Jugendlichen aktuell 1.732 offene Stellen gegenüber. Die Zahl der Schulabgänger in der Region liegt in diesem Jahr bei 7.560 Jugendlichen (2015: 7.344). Die Ergebnisse der Drittbefragung werden in einer weiteren Sitzung der Berufsausbildungskommission im September präsentiert.

Presseschau: Niederländische Studenten in deutschen Pflegeeinrichtungen

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Im Leeraner "SonntagsReport" erschien jetzt ein Artikel über die Ausbildung niederländischer Studenten im Klinikum Leer. Die Maßnahme ist Teil des "Arbeitsmarkt Nord"-Projektes "Sorgen für..., sorgen dass..."

GrenzInfoPunkt EDR offiziell eröffnet

Der symbolische Wegweiser für den grenzenlosen Arbeitsmarkt wurde im Rahmen der GIP-Eröffnung enthüllt.
Der symbolische Wegweiser für den grenzenlosen Arbeitsmarkt wurde im Rahmen der GIP-Eröffnung enthüllt.

„Welche Auswirkungen hat es auf meine Rente, wenn ich auf der anderen Seite der Grenze arbeite?“ Das ist nur eine Frage, die sich Niederländer und Deutsche stellen, die im Nachbarland tätig sind. Antworten auf diese und andere Fragen zu den Themen Arbeiten, Wohnen, Studieren oder unternehmerische Vorhaben gibt es ab sofort kostenlos beim GrenzInfoPunkt (GIP) in der Geschäfstelle der Ems Dollart Region (EDR) in Bad Nieuweschans.

Am Mittwoch wurde der GrenzInfoPunkt feierlich eröffnet. Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung wurde vor der EDR-Geschäftsstelle ein Wegweiser aus Holz enthüllt, der in den Werkstättten der Lebenshilfe Leer angefertigt wurde. Die symbolische Botschaft ist deutlich: Die Berater des GIP EDR bringen die Ratsuchenden auf den richtigen Kurs im Dschungel von Gesetzen und Regelungen, die in den Niederlanden und Deutschland unterschiedlich sein können.

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Grenzenloser Einsatz von Pflegekräften

Symbolische Eröffnungshandlung des Projektes: Niederländische und deutsche Pflegeschüler und Studenten gehen aufeinander zu.
Symbolische Eröffnungshandlung des Projektes: Niederländische und deutsche Pflegeschüler und Studenten gehen aufeinander zu.

Schulterschluss für den grenzübergreifenden Einsatz von Mitarbeitern im Pflegesektor: Im deutsch-niederländischen Projekt „Sorgen für…, sorgen dass…“ richtet sich der Fokus auf Schulen, Ausbildungseinrichtungen, Auszubildende, Pflegeeinrichtungen und Arbeitssuchende in Norddeutschland sowie in den niederländischen Provinzen Groningen, Drenthe und Overijssel. Am Donnerstag fiel im Provinzhaus in Assen der Startschuss für das Projekt. Wichtiger Baustein des Vorhabens: Je 400 deutsche und niederländische Pflegeschüler und Studenten werden ein Praktikum im Nachbarland absolvieren. Sie werden im Rahmen des Projektes begleitet. Dazu gehört auch die Schaffung mehrerer grenzübergreifender Praktikumsbüros, in denen Praktikumsanfragen und Praktikumsstellen über die Grenze hinweg schnell und unbürokratisch koordiniert werden.   

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