Projekt "Sorgen für, sorgen dass" organisiert Besuch beim Health Hub

Projekt “Sorgen für, sorgen dass” organisiert am 14. Juni einen Besuch beim „Health Hub Roden" für Schüler, Studenten und Lehrer.

 

Im Health Hub Roden arbeiten Ausbildungseinrichtungen, Schulen, Betriebe und öffentliche Organisationen  zusammen, um die Entwicklung der Technologie in der Pflege zu fördern. Mehr Informationen über den Health Hub finden Sie auf dieser Seite. Die Anmeldung ist möglich bis zum 4. Juni per E-Mail unter r.oosterwijk@netwerkzon.nl oder auf netwerkzon.nl/de.

 

Mehr Informationen finden Sie auch auf dem Youtube Kanal des Health Hubs Roden.

 

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Dritte Treffen Sorgen für…, sorgen dass…

Im Klinikum Leer war das dritte Treffen des Projektes „Sorgen für, Sorgen dass“. Auszubildende im Praktikum, Arbeitgeber, Praktikumsbetreuer und Projektpartner waren zusammen gekommen, um den Fortschritt und die Ergebnisse der letzten Projektphase zu diskutieren. Die Praxis ist von zentraler Bedeutung für diese Treffen: wie kann die regionale deutsch-niederländische Zusammenarbeit im Gesundheitswesen verbessert werden. Besonderes Augenmerk wurde diesmal auf die Erfahrungen der niederländischen Studenten, die derzeit im Praktikum in Leer sind, gelegt.

 


Das Projekt „Sorgen für, Sorgen dass“ hat daraus neuen Input auf der Basis von Gruppendiskussionen und Fragebögen der Praktikanten in Leer ziehen können. Einige wichtige Aspekte: die Beherrschung der deutschen Sprache, die Unterstützung der Studenten in ihrem Praktikum und geeignete Unterkünfte. Demnächst sollen weitere deutsche und niederländische Auszubildenden sowie Dozenten und Lehrer nach ihren Erfahrungen befragt werden.  

 
Am 19. September ist die vierte Sitzung geplant. In der Zwischenzeit arbeiten alle Projektpartner auf der Basis der Rückmeldungen des Treffens weiter intensiv an der grenzüberschreitenden Kooperation im Gesundheitswesen.

 

Neue Sprechstunde für Grenzpendler in Papenburg

edr Bad Nieuweschans. In Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit Nordhorn organisiert der GrenzInfoPunkt der Ems Dollart Region (EDR) einen neuen Sprechtag. Dieser findet einmal pro Monat in Papenburg statt. Grenzpendler und ihre Arbeitgeber können sich ab dem 18.05.2017 in den Bereichen Sozialversicherung, Rente und Steuern durch den GrenzInfoPunkt (GIP) beraten lassen. Zwischen 9.30 und 12 Uhr sind die Mitarbeiter des GIP bei der Agentur für Arbeit, Am Stadtpark 10, in Papenburg erreichbar. Die Beratungen erfolgen nach vorheriger Absprache.

 

Mit diesem Sprechtag reagiert der GIP EDR auf den wachsenden Bedarf an einer persönlichen Beratung im Umkreis von Papenburg. Grenzarbeiter, Arbeitgeber, Studenten und Ruheständler aus dem Bereich Papenburg können sich einen Termin geben lassen, um ihre persönliche Situation zu besprechen.

Durch die Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit erhalten Arbeitssuchende und Arbeitgeber an beiden Seiten der Grenze Unterstützung bei der Stellensuche und bei der Vermittlung von Arbeitskräften. Der Sprechtag wendet sich dabei nicht nur an die Kunden der Agentur für Arbeit, sondern an alle Ratsuchenden aus der Region. Damit wird eine breite Zielgruppe angesprochen. Das Angebot richtet sich auch Kontaktpersonen, Geschäftspartner und Kunden der Ems-Achse, der Gemeinden und anderer Partner in unserer Region. „Die Sprechstunde in Papenburg ist eine sinnvolle Ergänzung unseres Dienstleistungsangebotes“, so Vincent ten Voorde, Eures-Berater der Agentur für Arbeit in Nordhorn. „Die Beratung durch den GIP EDR wird damit ein wesentlicher Bestandteil unserer grenzübergreifenden Vermittlungsarbeit.“

„Beim GIP EDR kann sich jeder gratis und persönlich beraten lassen, wenn er Fragen zu den Bereichen Arbeit, Studieren und Unternehmen im EDR-Gebiet hat“. Neben monatlichen Sprechtagen in Papenburg, Emmen und Bad Neuschanz ist der GIP EDR auch wöchentlich in der Geschäftsstelle in Bad Neuschanz zu erreichen. „Die Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit ist eine sinnvolle Bereicherung für die Region“, sagt GIP Berater Michiel Malewicz.

Für alle Sprechtage wird um vorherige Terminvereinbarung bei der EDR unter 0031 – 597 – 521818 gebeten. 

 

Der GIP EDR organisiert die Sprechtage im Rahmen des INTERREG Projektes „Arbeitsmarkt Nord“. Innerhalb dieses Dachprojektes arbeiten verschiedene Partner im Norden zusammen, um einen grenzüberschreitenden Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zu schaffen.

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Das neue Arbeitnehmerüberlassungsgesetz

 

Zum 01.04.2017 treten Änderungen im Arbeitnehmerüberlassungsgesetz in Kraft. Ziel dieser Änderungen ist u.a. die Bekämpfung des Missbrauchs bei Leiharbeit. Auch die Angleichung der Löhne von Leiharbeitnehmern an das Lohnniveau der Stammbelegschaft ist Teil der gesetzlichen Veränderung.

 

Hier sind die wichtigsten Änderungen:

 

-          „Equal Pay“ – Grundsatz

Nach 9 Monaten Überlassung an denselben Entleiher soll ein Arbeitnehmer den gleichen Lohn erhalten wie ein vergleichbarer Arbeitnehmer der Stammbelegschaft. Hierzu zählt auch die Zahlung von Zuschlägen, Sonderzahlungen und Sachbezügen. Längere Abweichungen davon sind durch einen Branchentarifvertrag möglich, der die Beschäftigten der Leiharbeit stufenweise an den Tariflohn der Stammbelegschaft heranführt. Diese stufenweise Heranführung muss nach spätestens 6 Wochen beginnen und nach 15 Monaten Einsatzdauer beendet sein.

 

-          Überlassungshöchstdauer von 18 Monaten

Die Höchstdauer der Überlassung an einen Entleiher ist auf den Arbeitnehmer bezogen, d.h. auch vorherige Einsatzzeiten über andere Leiharbeitsfirmen beim Entleiher werden mit eingerechnet. Erst nach einer Wartezeit von drei Monaten kann der Leiharbeitnehmer den Arbeitsplatz wiederbesetzen. Nach den 18 Monaten kann der Arbeitsplatz jedoch mit einem anderen Leiharbeitnehmer besetzt werden.

Ausnahmen sind durch den Tarifvertrag der Einsatzbranche oder durch eine aufgrund eines Tarifvertrages geschlossenen Betriebs- oder Dienstvereinbarung möglich.

 

-          Abschaffung der sogenannten „Vorratsverleiherlaubnis“

Es soll damit verhindert werden, dass Arbeitgeber ihre Arbeitnehmer im Rahmen von Werkverträgen zum Entleiher senden und die Überlassungserlaubnis vorrätig halten, falls sich bei einer Prüfung herausstellt, dass es sich um Arbeitnehmerüberlassung handelt.

Vor Beginn der Überlassung muss somit feststehen, dass es sich um Arbeitnehmerüberlassung handelt.

 

-          Leiharbeitnehmer dürfen nicht als Streikbrecher eingesetzt werden.

 

-          Verbot des Kettenverleihs.

 

Die Neuregelungen betreffen alle in Deutschland tätigen Leiharbeitnehmer und ihre Arbeitnehmerüberlasser sowie die Entleiher. Die Regelungen gelten auch für im Ausland ansässige Arbeitnehmerüberlasser und deren Arbeitnehmer, die in Deutschland arbeiten.

 

(Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales)

 

 

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