Arbeitsgruppe zeigt sich beeindruckt von den Möglichkeiten auf dem Campus Winschoten

Die Arbeitsgruppe des INTERREG-Projektes „Arbeitsmarkt Nord“ war jetzt zu Gast beim Campus Winschoten. Der Campus ist die gemeinsame Ausbildungseinrichtung der Unterrichts-Organisationen Dollard College, Noorderpoort en Terra, in der Schüler Praxiserfahrung sammeln können. Die Gäste der Arbeitsgruppe zeigten sich begeistert, von den vielfältigen Möglichkeiten, die den Schülern auf dem Campus geboten werden. So gibt es unter anderem eine Auto-Werkstatt, in der Reparaturen simuliert werden oder eine eigene simulierte Krankenstation, in der Pflegeschüler auf das spätere Berufsleben vorbereitet werden. „Dazu bietet der Campus viele Ansatzpunkte, um mit Studenten und Bildungspartnern aus Deutschland zusammenzuarbeiten“, betont „Arbeitsmarkt Nord“-Projektmanager Michiel Malewicz.

Im Projekt „Arbeitsmarkt Nord“ wurde unterdessen die neue Projektphase eingeläutet. Als neuer Projektbaustein startet dabei unter anderem die Initiative DIGI+. Ziel dieses Projektes ist, eine zweisprachige digitale Lernmethode für naturwissenschaftliche Fächer und Geschichte in den Sprachen Niederländisch und Deutsch zu entwickeln.

Das Projekt „Arbeitsmarkt Nord“ wird im Rahmen des INTERREG V A-Programms Deutschland-Nederland mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Kofinanzierer sind das niederländische Ministerie van Economische Zaken en Klimaat, das Niedersächsische Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung sowie die Provinzen Groningen, Drenthe und Fryslân.

Hilfe für Schulpartnerschaften und Unterricht: „Navigator Frühe Nachbarsprache!“ vorgestellt

BUNDE – Die Initiative „Frühe Nachbarsprache!“, Teil des INTERREG-Projekts „Arbeitsmarkt Nord“, organisierte jetzt eine Info- und Netzwerkveranstaltung für alle, die sich für Schulpartnerschaften und die Sprache des Nachbarlandes interessieren. Federführend bei dem Projekt ist die Ems Dollart Region (EDR).

Rund dreißig Teilnehmer kamen in die Dorfgemeinschaftsanlage in Bunde und tauschten sich unter anderem in so genannten Tischgesprächen zum Thema Nachbarsprache aus. Abschließend wurde der neu veröffentliche „Navigator Frühe Nachbarsprache!“ präsentiert.

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Arbeitsmarkt Nord: Beirat genehmigt zwei Projekte

Der Beirat des EDR-INTERREG-Projektes „Arbeitsmarkt Nord“ hat jetzt zwei weitere Projekt-Bausteine genehmigt. Es geht um das neue Projekt „Grenzenlo(o)s Talent!“ sowie um die Fortsetzung des Projekts „Frühe Nachbarsprache!“.

Ziel von „Grenzenlo(o)s Talent!“ ist es, Arbeitgeber, Arbeitssuchende, Studenten, Lehrer und Professoren in der Region zusammenzubringen. Ziel ist es, damit auf die Möglichkeiten auf dem Arbeits- und Ausbildungsmarkt im Nachbarland aufmerksam zu machen. Die Initiative trägt dazu bei, junge Talente in der Region zu halten und somit einem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Insbesondere angesichts des demografischen Wandels ist dies von entscheidender Bedeutung.

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Welche "Zutaten" werden noch für den Arbeitsmarkt Nord benötigt? Und welche Zutaten können Sie anbieten?

Im Rahmen der Veranstaltung „Marktplatz Arbeitsmarkt Nord“ präsentierten sich kürzlich zahlreiche Initiativen, Projekt-Bausteine und Partner des Projektes „Arbeitsmarktes Nord“. Während dieser interaktiven Veranstaltung konnten sich die Gäste aber nicht nur über die Initiativen informieren, sondern hatten auch die Möglichkeit, eigene Vorschläge und Ideen für das Projekt einzureichen.

Auf einer „Einkaufsliste“ konnten die Besucher notieren, welche „Zutaten“ sie aus dem Projekt „Arbeitsmarkt Nord“ benötigten. Zugleich konnten sie aber auch notieren, welche „Zutaten“ sie selbst anbieten können. 

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Studie: Regionale Arbeitgeber sehen Bedarf an grenzübergreifenden Praktika

WINSCHOTEN - Platform31, eine niederländische Wissens- und Netzwerkorganisation, hat kürzlich die Ergebnisse einer Studie über den Bedarf an grenzübergreifenden Praktika veröffentlicht. Auch das Thema „Abschlussarbeiten im Nachbarland“ wurde beleuchtet. Die Analyse wurde von Studenten der Hochschule Groningen und der Hochschule Emden-Leer während der Promotiedagen, einer bekannten Wirtschaftsmesse in Groningen, begonnen.

„Inwieweit sind deutsche und niederländische Unternehmen sowie regionale Verwaltungen und Organisationen bereit, grenzübergreifende Praktika und Forschungsaufträge anzubieten?“ Das war die zentrale Forschungsfrage. An der Untersuchung nahmen 157 nord-niederländische und deutsche Unternehmen teil.

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