Digitaler Job-Bus machte Station in Leer

In den vergangenen Jahren besuchten regelmäßig Schüler*innen und Studenten*innen Unternehmen auf der anderen Seite der Grenze, um sich zu informieren. Für die Betriebe war es zudem eine gute Möglichkeit, eventuelle neue Fachkräfte kennenzulernen. Die Coronakrise macht diese Treffen derzeit unmöglich. PraktiTrans, Projekt-Baustein des INTERREG-Projektes „Arbeitsmarkt Nord“ der Ems Dollart Region (EDR), hat sich dafür aber etwas einfallen lassen. Das Projekt bietet nun eine digitale Tour an, mit der die Schüler*innen einen Blick über die Grenze werfen können. PraktiTrans bringt Studenten, Arbeitssuchende, Unternehmen und Behörden zusammen, um Informationen auszutauschen und gemeinsame Anknüpfungspunkte zu finden. In Zeiten ohne Corona geschah dies erfolgreich mit dem Einsatz von so genannten „Job-Bussen". Jetzt musste eine Alternative her – ein „digitaler Job-Bus“.

„Diese digitale Tour ist eine Möglichkeit, Schüler*nnen niederschwellig einen Blick ins Nachbarland werfen zu lassen. Angepasst an den Unterricht und die Ausbildungsrichtung vermitteln wir Grundwissen über die Landeskultur und ermöglichen einen einfachen Einblick in die Betriebswelt des Nachbarlandes. Virtuell betreten wir gemeinsam mit den Schüler*nnen unterschiedliche Unternehmen. Auch ein Skype-Gespräch mit einem Unternehmer oder eine Videoführung durch ein Unternehmen sind möglich“, erläutert Caroline Wille von PraktiTrans.

Aktuelles Beispiel: Eine Gruppe Schüler und Schüler*innen des Noorderpoort College besuchte online die Werbeagentur André Wilms und EMT in Leer. Neben einer Präsentation gab es auch eine virtuelle Führung durch die Agentur und ein Interview der Schüler mit den beiden Unternehmern André Wilms und Thomas Pleiter (siehe Video).

 

 

Interesse an einer Teilnahme mit Ihren Schülerinnen und Schülern? Dafür wird benötigt:

  •  ein Datum
  •  eine Adresse
  •  die Anzahl der teilnehmenden SchülerInnen
  •  die Anzahl der teilnehmenden LehrerInnen
  •  die fachliche Ausrichtung, Jahrgangsstufe bzw. Alter
  •  Wünsche für eine Branche/ Fachrichtung

 

Ansprechpartnerinnen

Caroline Wille

Deutsch-niederländischer Arbeitsmarkt / Duits-Nederlandse arbeidsmarkt

wille@emsachse.de

Tel.: +49 (0) 4961 940998-41

Tessa Gilbert

Deutsch-niederländischer Arbeitsmarkt / Duits-Nederlandse arbeidsmarkt

gilbert@emsachse.de

Tel.: +49 (0) 4961 940998-17

 

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Zahlreiche Webinare im „Monat Sprache und der Internationalität“

Vom 11. September bis 10. Oktober organisiert Nuffic, eine Organisation für Internationalisierung, den „Monat der Sprache und der Internationalität“ im Grundschul-Unterricht. Im Rahmen dieses Monats werden mehrere Webinare zum Thema „Sprache“ veranstaltet. Der Kick-off findet am 11. September statt. 

 

Jeden Mittwoch und Donnerstag des Monats besteht die Möglichkeit, an Webinaren zu den Themen frühes Erlernen von Sprachen, Internationalität und Mehrsprachigkeit teilzunehmen.

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Corona trotzen: Unternehmen im Nachbarland mit Online-Tour kennenlernen

In den vergangenen Jahren besuchten regelmäßig Schüler*innen und Studenten*innen Unternehmen auf der anderen Seite der Grenze, um sich zu informieren. Für die Betriebe war es zudem eine gute Möglichkeit, eventuelle neue Fachkräfte kennenzulernen. Die Coronakrise macht diese Treffen derzeit unmöglich. PraktiTrans, Projekt-Baustein des INTERREG-Projektes „Arbeitsmarkt Nord“, hat sich dafür aber etwas einfallen lassen. Das Projekt bietet nun eine digitalen Tour an, mit dem die Schüler*innen einen Blick über die Grenze werfen können.

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Die Grenze bleibt für Grenzpendler geöffnet

Als GrenzInfoPunkt Ems Dollart Region (GIP EDR) haben wir viele Fragen dazu erhalten, ob die niederländisch-deutsche Grenze wegen des Coronavirus offen bleibt. Wir können auch nach den aktuellen Entwicklungen definitiv bestätigen: Für Grenzpendler bleibt die Grenze wie gewohnt geöffnet.

 

Als Grenzpendler werden Personen definiert, die täglich für ihre Arbeit in das Nachbarland reisen. Sie müssen auch künftig mit keinerlei Einschränkungen rechnen. Die Quarantäneregelung für Deutsche, die sich wegen ihrer Arbeit in den Niederlanden aufhielten, gilt nicht für Grenzpendler.

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Kostenloser Service für den Sprung über die Grenze

Das Thema Leben und Arbeiten im Nachbarland rückt immer mehr in den Fokus. Auch die bekannte niederländische Zeitung „Algemeen Dagblad“ hat sich kürzlich ausführlich diesem Thema gewidmet. Es ging dabei vor allem auch um die Art und Weise, wie die GrenzInfoPunkte (GIPs) die Menschen beim Sprung über die Grenze unterstützen. Nach Angaben der Zeitung überlegen auch weiterhin viele Niederländer, nach Deutschland zu ziehen. Das habe unter anderem mit den höheren Immobilienpreisen in den Niederlanden zu tun.

Die GIPs beraten Bürger zu den Themen Arbeiten, Studieren und Wohnen im Nachbarland. Auch Unternehmer können sich zu vielfältigen Themen kostenlos beraten lassen.

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