Arbeitsmarkt Nord digital gut aufgestellt in Corona-Krise

Das Coronavirus sorgt nun schon seit mehreren Monaten dafür, dass es nahezu unmöglich ist, Veranstaltungen zu organisieren. Der direkte Austausch ist aber ein wichtiger Bestandteil des Projektes „Arbeitsmarkt Nord“. Die Projektpartner haben sich auf die besonderen Herausforderungen eingestellt und bieten digital inzwischen viele Möglichkeiten. 

„Es ist sehr erfreulich, wie kreativ und gut organisiert unsere Projekt-Bausteine im digitalen Bereich agieren. Das hat uns bisher gut durch die Corona-Krise gebracht“, sagt Michiel Malewicz vom Arbeitsmarkt Nord. So wurde kürzlich beispielsweise kürzlich im Rahmen des Bausteins „PraktiTrans" ein digitaler Job-Bus organisiert. Die Schülerinnen und Schüler könnten auf einer digitalen Tour Unternehmen auf der anderen Seite der Grenze aus der Ferne kennenlernen. Auch andere Bausteine bieten inzwischen digitale Alternativen. Darüber hinaus werden unterschiedliche digitale Veranstaltungen organisiert. Wir halten Euch auf unseren Seiten weiterhin auf dem Laufenden. 

Grenzenlose Beratung: GrenzInfoPunkte können nach Finanzierungszusage ihre Arbeit fortsetzen

Gute Nachrichten für die Grenzregion: Die Arbeit der GrenzInfoPunkte (GIP) kann in den kommenden Jahren fortgesetzt werden. Im Norden ist der GrenzInfoPunkt bei der Ems Dollart Region in Bad Nieuweschans beheimatet. Grenzpendler erhalten dort kostenlose Beratung zu den Themen Arbeiten, Wohnen und Studieren im Nachbarland. Auch Fragen zu Steuer- und Sozialsystemen werden beantwortet. 

 

Mit der Finanzierungszusage des Niedersächsische Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung herrscht jetzt Klarheit, dass die Arbeit der GrenzInfoPunkte zunächst bis 2023 abgesichert ist. Zuvor hatten bereits das niederländische Sozial- und Arbeitsministerium (SZW), das Land Nordrhein-Westfalen, die Provinzen Drenthe und Groningen sowie die Arbeidsmarktregio Drenthe ihre Unterstützung zugesichert. 

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Digitaler Job-Bus machte Station in Leer

In den vergangenen Jahren besuchten regelmäßig Schüler*innen und Studenten*innen Unternehmen auf der anderen Seite der Grenze, um sich zu informieren. Für die Betriebe war es zudem eine gute Möglichkeit, eventuelle neue Fachkräfte kennenzulernen. Die Coronakrise macht diese Treffen derzeit unmöglich. PraktiTrans, Projekt-Baustein des INTERREG-Projektes „Arbeitsmarkt Nord“ der Ems Dollart Region (EDR), hat sich dafür aber etwas einfallen lassen. Das Projekt bietet nun eine digitale Tour an, mit der die Schüler*innen einen Blick über die Grenze werfen können. PraktiTrans bringt Studenten, Arbeitssuchende, Unternehmen und Behörden zusammen, um Informationen auszutauschen und gemeinsame Anknüpfungspunkte zu finden. In Zeiten ohne Corona geschah dies erfolgreich mit dem Einsatz von so genannten „Job-Bussen". Jetzt musste eine Alternative her – ein „digitaler Job-Bus“.

„Diese digitale Tour ist eine Möglichkeit, Schüler*nnen niederschwellig einen Blick ins Nachbarland werfen zu lassen. Angepasst an den Unterricht und die Ausbildungsrichtung vermitteln wir Grundwissen über die Landeskultur und ermöglichen einen einfachen Einblick in die Betriebswelt des Nachbarlandes. Virtuell betreten wir gemeinsam mit den Schüler*nnen unterschiedliche Unternehmen. Auch ein Skype-Gespräch mit einem Unternehmer oder eine Videoführung durch ein Unternehmen sind möglich“, erläutert Caroline Wille von PraktiTrans.

Aktuelles Beispiel: Eine Gruppe Schüler und Schüler*innen des Noorderpoort College besuchte online die Werbeagentur André Wilms und EMT in Leer. Neben einer Präsentation gab es auch eine virtuelle Führung durch die Agentur und ein Interview der Schüler mit den beiden Unternehmern André Wilms und Thomas Pleiter (siehe Video).

 

 

Interesse an einer Teilnahme mit Ihren Schülerinnen und Schülern? Dafür wird benötigt:

  •  ein Datum
  •  eine Adresse
  •  die Anzahl der teilnehmenden SchülerInnen
  •  die Anzahl der teilnehmenden LehrerInnen
  •  die fachliche Ausrichtung, Jahrgangsstufe bzw. Alter
  •  Wünsche für eine Branche/ Fachrichtung

 

Ansprechpartnerinnen

Caroline Wille

Deutsch-niederländischer Arbeitsmarkt / Duits-Nederlandse arbeidsmarkt

wille@emsachse.de

Tel.: +49 (0) 4961 940998-41

Tessa Gilbert

Deutsch-niederländischer Arbeitsmarkt / Duits-Nederlandse arbeidsmarkt

gilbert@emsachse.de

Tel.: +49 (0) 4961 940998-17

 

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Zahlreiche Webinare im „Monat Sprache und der Internationalität“

Vom 11. September bis 10. Oktober organisiert Nuffic, eine Organisation für Internationalisierung, den „Monat der Sprache und der Internationalität“ im Grundschul-Unterricht. Im Rahmen dieses Monats werden mehrere Webinare zum Thema „Sprache“ veranstaltet. Der Kick-off findet am 11. September statt. 

 

Jeden Mittwoch und Donnerstag des Monats besteht die Möglichkeit, an Webinaren zu den Themen frühes Erlernen von Sprachen, Internationalität und Mehrsprachigkeit teilzunehmen.

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Corona trotzen: Unternehmen im Nachbarland mit Online-Tour kennenlernen

In den vergangenen Jahren besuchten regelmäßig Schüler*innen und Studenten*innen Unternehmen auf der anderen Seite der Grenze, um sich zu informieren. Für die Betriebe war es zudem eine gute Möglichkeit, eventuelle neue Fachkräfte kennenzulernen. Die Coronakrise macht diese Treffen derzeit unmöglich. PraktiTrans, Projekt-Baustein des INTERREG-Projektes „Arbeitsmarkt Nord“, hat sich dafür aber etwas einfallen lassen. Das Projekt bietet nun eine digitalen Tour an, mit dem die Schüler*innen einen Blick über die Grenze werfen können.

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