Arbeitsmarkt Nord: Zwei neue Projekt-Bausteine gehen an den Start

Im INTERREG-Projekt „Arbeitsmarkt Nord“ wurden jetzt zwei neue Projekt-Bausteine genehmigt. Es handelt sich um die Initiativen „DIA - Digitalisierung, Innovation, Austausch“ sowie  „SocialTransEnergy“. Im Projekt DIA sollen Unternehmer*innen grenzübergreifend vernetzt werden. SocialTransEnergy untersucht, wie ein Verlust von Arbeitsplätzen im Energiesektor aufgefangen werden kann.

 

DIA - Digitalisierung, Innovation, Austausch

Die Projektpartner „Ondernemend Emmen“ und der Wirtschaftsverband Emsland vertreten rund 700 Unternehmen, die in der Region Emmen und im Emsland tätig sind. Die Netzwerke der beiden Partner sollen jetzt verknüpft und somit auch grenzübergreifend genutzt werden können. Dadurch könne gemeinschaftlich schneller und effektiver auf Herausforderungen und Prozesse reagiert werden – zum Beispiel: regionale Nachfrage, die Entwicklung und Herstellung von Produkten, Anforderungen im Bereich Dienstleistungen sowie der Austausch von Wissen und Erfahrungen.

Die Verknüpfung beider Netzwerke biete darüber hinaus bessere Chancen, Produkte (weiter) zu entwickeln und Innovationen voranzutreiben. 

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Online-Lehrmodul „Technologie in der Pflege“ startet im Juni

Neue Technologien und Digitalisierung sind für das Gesundheitswesen von enormer Bedeutung. Unsere Region übernimmt in diesem Bereich durchaus eine Vorreiterrolle. Das wird auch am Beispiel des Zertifikatsprogramms „Technologie in der Pflege“ deutlich. Das Lehrmodul startet am 14. Juni 2021 am Standort Lingen der Fachhochschule Osnabrück – und das grenzübergreifend. Denn teilnehmen können Pflegekräfte aus dem Emsland sowie aus den niederländischen Provinzen Groningen und Drenthe. Coronabedingt werden die Unterrichtseinheiten voraussichtlich größtenteils online stattfinden.

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24. März: Moin! Nachmittag für Nachbarsprache und Regionalsprachen (online)

Am Mittwoch, den 24. März organisieren Nuffic, die Ems Dollart Region und die Hochschule NHL/Stenden eine Nachmittagsveranstaltung über Nachbarsprachen und Regionalsprachen an Grundschulen. 

 

Der Nachmittag steht ganz im Zeichen der Sprachen im Primarbereich. Wir sprechen über die Nachbarsprachen Deutsch und Niederländisch und die niederländischen Regionalsprachen. Außerdem setzen wir uns mit der Bedeutung der nachbarsprachlichen und regionalen Sprachbildung für die Grundschulen und die Region auseinander. Zudem erfahren wir mehr über Projekte & Praxisbeispiele und werden über Fördermöglichkeiten informiert.

 

Der Nachmittag ist gratis, aber eine Anmeldung ist erwünscht.

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Studie bestätigt: Internationalisierung bietet für Schüler*innen und Student*innen in unserer Region große Chancen

Internationalisierung ist ein große Chance für Student*innen, Schulen und Hochschulen sowie für unsere ganze Region. Das bestätigt eine aktuelle Studie von "Nuffic" zur Internationalisierung an Schulen in der Grenzregion. 

 

Nuffic ist eine niederländische Organisation, die sich auf die Internationalisierung der Bildung konzentriert. Einer der Gründe, warum internationale Aktivitäten an Schulen in der Grenzregion so wichtig sind, ist, dass sie die Schüler in Kontakt mit ihrem Nachbarland bringen. Die Analyse von Nuffic bestätigt, dass Schüler*innen dadurch "internationale Kompetenzen" entwickeln - zum Beispiel beim Erlernen der Nachbarsprache. Es entsteht zudem eine offene und positive Einstellung zum Nachbarland. Kenntnisse über die berufliche Praxis im Nachbarland ergeben sich und allgemeinere Kompetenzen wie Flexibilität, Aufgeschlossenheit und Neugierde werden gefördert.

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Innovativ durch die Corona-Krise: Gastronomie-Kräfte springen in der Pflege ein

Gesundheitseinrichtungen wurden in den Niederlanden durch die Corona-Krise stark getroffen. Das Projekt "Horeca helpt de Zorg" wird organisiert, um Mitarbeiter aus der Gastronomie (Niederländisch: Horeca für HOtel/REstaurant/CAfé) in der Pflege einzusetzen.

 

Warum bietet das Projekt eine Win-Win-Situation sowohl für die Gastronomie als auch für das Gesundheitssystem? Wie sieht die behördliche Abwicklung aus und warum ist diese Berufsgruppe besonders geeignet? Tessa Rügner vom Arbeitsmarkt Nord-Projektbaustein spricht darüber mit Dette Schouten van „ZorgpleinNoord“, einer großen Jobbörse für das Gesundheitswesen im Norden der Niederlande.

 

Projekt "Horeca helpt de Zorg": hier mehr Infos

ZorgpleinNoord: hier mehr Infos

 

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