News-Archiv Arbeitsmarkt Nord

Freiwillig über die Grenze

Ina Marleen Vermue - Projektleiterin
Ina Marleen Vermue - Projektleiterin

Messe am 04.11.2017 in Leer.

 

Die Gemeente Oldambt und der Landkreis Leer wollen mehr tun für Menschen, die sich freiwillig engagieren: Am 4.11.2017 findet zum ersten Mal in Leer eine große Messe statt.

 

Unter dem Stichwort: wir packen freiwillig an, können sich niederländische und deutsche Organisationen und Menschen treffen, die sich freiwillig einbringen.

 

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Make it in Germany: Online European Job-Day

Up-to-date Information über Wohnen und Arbeiten in Deutschland erhalten und gleichzeitig interessante Stellenangebote finden? Dafür organisiert das EURES-Netzwerk zum vierten Mal den „Online European Job-Day“, bei dem dieses Mal der IT-Sektor im Mittelpunkt steht. Neben den neuesten Informationen zu dem Thema besteht die Möglichkeit, Fragen an EURES-Berater zu stellen und hilfreiche Tools zu verwenden, um z.B. den Lebenslauf/CV zu verbessern.

 

Für den Originalbericht und weitere Informationen klicken Sie auf „mehr lesen“.

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EDR setzt sich für EU-Unterstützung auch nach 2020 ein

Europa Europaparlamentarierinnen unterstützen Fortsetzung der INTERREG-Programme.

 

BAD NIEUWESCHANS - Zusammen mit der Landtagsabgeordneten, Johanne Modder besuchten Kerstin Westphal und Birgit Sippel, beide Abgeordnete im Europäischen Parlament, am Montag die Geschäftsstelle der Ems Dollart Region (EDR) in Bad Nieuweschans. In Brüssel stehen jetzt die Beratungen hinsichtlich der Ausgestaltung der Europäischen Regionalpolitik nach 2020 an.

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Expertentreffen Personal: "Erfolgreich niederländisches Personal werben"

Sie suchen Fachkräfte? Haben Sie dabei schon mal an Mitarbeiter aus dem Nachbarland gedacht? Sie schrecken noch vor den vielen Fragen zurück: Wie kann man überhaupt in den Niederlanden Personal für den Betrieb gewinnen? Nach welchem Arbeitsrecht ist der Arbeitsvertrag abzuschließen? Welche Marketingkanäle kann ich dafür nutzen? Würde der neue Mitarbeiter überhaupt ins Team passen? Wachstumsregion Ems-Achse laden Sie ein, mehr über die Werbung niederländischen Personals zu erfahren aber auch Praxisbeispiele kennenzulernen.

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Einladung Grenzpraxis: Schloss Dankern

Das Netzwerk des Dachprojektes Arbeitsmarkt Nord lädt Sie zum 4. Treffen im Rahmen der  “GrenzPraxis” herzlich ein. Dieses Treffen findet am Dienstag, den 26. September 2017, von 9.30 Uhr bis 12.00 Uhr auf Schloss Dankern in Haren/Ems statt. Lesen Sie weiter für mehr Infos.

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In den Nachrichten: EDRiT (Ems Dollart Region in Transition)

In den Nachrichten: EDRiT (Ems Dollart Region in Transition)

 

Zusammenarbeit zwischen Studenten, dem KMU und

Wissenseinrichtungen mit dem Ziel der regionalen wirtschaftlichen Entwicklung. Baustein eines gemeinsamen Ausbildungs- und Arbeitsmarktes!

Zusammen mit u.a. dem Lead Partner Hanzehogeschool Groningen.

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Ohne Grenzen - Zonder Grenzen

Bei "Ohne Grenzen - Zonder Grenzen" wird auf Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Drenthen und Deutschen im Grenzgebiet eingegangen. Zurzeit sind drei Folgen online. Diese Folgen sind direkt zu sehen, wenn Sie auf "mehr lesen" klicken, und stehen auch auf unserem YouTubekanal zur Verfügung. Präsentation: Annika Möllman und Wolter Klok, ev1.tv und RTV Drenthe.

 

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Gemeinsame Website GrenzInfoPunkte: Alles, was Grenzgänger wissen müssen

Die neue Website www.grenzinfopunkt.eu ist online und informiert Grenzgänger mit Wohnsitz in den Niederlanden, Belgien oder in Deutschland, die in einem Nachbarland arbeiten. Diese Website wurde für alle GrenzInfoPunkte erstellt und verweist auf den nächstgelegenen GrenzInfoPunkt, bei dem man sich persönlich beraten lassen kann. Außerdem bietet sie Informationen zum Arbeiten, Wohnen und Studieren jenseits der Grenze.
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Viele Unternehmen beim ersten Treffen "Im Gespräch mit..."

Bad Nieuweschans – Rund 20 Sachverständige und Unternehmer aus der Grenzregion waren am 19. Juni beim ersten Treffen "Im Gespräch mit…" des GrenzInfoPunktes der Ems Dollart Region (GIP EDR) anwesend. Diese Veranstaltung in Bad Nieuweschans stand im Zeichen von grenzübergreifenden Initiativen in Deutschland und den Niederlanden. Ziel des Treffens: Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen Unternehmern einerseits, aber andererseits auch mit der niederländischen Steuerbehörde, der Industrie- und Handelskammer (IHK) sowie dem GIP EDR.

 

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Arbeitsmarkt Nord und GIP machen bei „De Netwerkvloer“ mit

Am Dienstag, dem 27. Juni findet die Veranstaltung „De Netwerkvloer“ im WILDLANDS Adventure Zoo in Emmen statt. GrenzInfoPunkt Ems Dollart Region (GIP EDR) wird dort gemeinsam mit dem Dachprojekt Arbeitsmarkt Nord mit einem Stand vertreten sein, um Unternehmer und Besucher über die Möglichkeiten von grenzübergreifender Arbeit, Wohnen und Studieren in den Niederlanden und Deutschland zu informieren. Weitere Informationen zur Anmeldung zu dieser Veranstaltung als Aussteller oder Besucher finden Sie hier. Klicken Sie auf „lees meer“ für eine Wegbeschreibung.

 

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Mit 40 Jahren Erfahrung Blick nach vorn richten

 

„Netzwerk mit Zukunft“ ist das Motto der grenzübergreifenden Zusammenarbeit in der Ems Dollart Region

 

 

EDR - BAD NIEUWESCHANS Dichtes Gedränge herrschte am 7. Juni in der Papenburger Kesselschmiede: Aus Anlass des 40-Jährigen Bestehens hatte die EDR unter dem Motto „Netzwerk mit Zukunft“ eingeladen, rund 250 Besucher kamen. Mit Projektpartnern, Sprechern, EDR-Mitgliedern und anderen Interessierten wurden die Ergebnisse aus 40 Jahren grenzübergreifender Zusammenarbeit in der Grenzregion präsentiert. Der Schwerpunkt lag dabei insbesondere auf den Chancen, die die Zukunft für die Region bietet.

 

 

 

 

 

 

 

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GIP EDR Sprechstunde Papenburg

Können Sie sich vorstellen, grenzübergreifend in Deutschland oder den Niederlanden zu arbeiten, zu wohnen oder zu studieren und haben Sie dazu Fragen? Wir helfen Ihnen gerne! GrenzInfoPunkt EDR bietet gratis und unverbindlich Informationen und Beratung auf der Basis Ihrer individuellen Situation.

 

Am 15. Juni findet die nächste Sprechstunde in Papenburg statt. Wir hoffen, Sie dort begrüßen und Ihnen weiterhelfen zu können! Weitere Informationen über die Sprechstunde und die Anmeldung dafür finden Sie auf unserer Website.

40 Jahre EDR - Foto-Impression

Zweite Chance für die berufliche Zukunft

Projekt „Erfolgreich 2.0“ zieht positive Zwischenbilanz

 

 

Die Hochschule Emden/Leer setzt sich aktiv mit dem Thema Studienabbruch auseinander. Um Studierende, die unsicher sind, wie es mit ihrer beruflichen Zukunft weitergehen soll, zu unterstützen, haben die Hochschule und die Wachstumsregion Emsachse im Jahr 2015 ein Verbundprojekt gestartet. Mit Erfolg: Unter dem Titel „Erfolgreich 2.0“ haben seither mehr als 30 Studienabbrecher eine Ausbildung bei Unternehmen in der Region begonnen.

 

Weitere Information finden Sie unter die Website von die Hochschule Emden/Leer.

 

Tag von Europa Drenthe

Das Provinzhaus Drenthe in Assen stand am Mittwoch, 24. Mai, im Zeichen des Tages von Europa. Dieser Tag war den Beschäftigungsmöglichkeiten in Europa gewidmet. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf die verarbeitende Industrie gelegt, die aktuell in vielen europäischen Ländern im Mittelpunkt des Interesses steht.

 

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Projekt "Sorgen für, sorgen dass" organisiert Besuch beim Health Hub

Projekt “Sorgen für, sorgen dass” organisiert am 14. Juni einen Besuch beim „Health Hub Roden" für Schüler, Studenten und Lehrer.

 

Im Health Hub Roden arbeiten Ausbildungseinrichtungen, Schulen, Betriebe und öffentliche Organisationen  zusammen, um die Entwicklung der Technologie in der Pflege zu fördern. Mehr Informationen über den Health Hub finden Sie auf dieser Seite. Die Anmeldung ist möglich bis zum 4. Juni per E-Mail unter r.oosterwijk@netwerkzon.nl oder auf netwerkzon.nl/de.

 

Mehr Informationen finden Sie auch auf dem Youtube Kanal des Health Hubs Roden.

 

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Dritte Treffen Sorgen für…, sorgen dass…

Im Klinikum Leer war das dritte Treffen des Projektes „Sorgen für, Sorgen dass“. Auszubildende im Praktikum, Arbeitgeber, Praktikumsbetreuer und Projektpartner waren zusammen gekommen, um den Fortschritt und die Ergebnisse der letzten Projektphase zu diskutieren. Die Praxis ist von zentraler Bedeutung für diese Treffen: wie kann die regionale deutsch-niederländische Zusammenarbeit im Gesundheitswesen verbessert werden. Besonderes Augenmerk wurde diesmal auf die Erfahrungen der niederländischen Studenten, die derzeit im Praktikum in Leer sind, gelegt.

 


Das Projekt „Sorgen für, Sorgen dass“ hat daraus neuen Input auf der Basis von Gruppendiskussionen und Fragebögen der Praktikanten in Leer ziehen können. Einige wichtige Aspekte: die Beherrschung der deutschen Sprache, die Unterstützung der Studenten in ihrem Praktikum und geeignete Unterkünfte. Demnächst sollen weitere deutsche und niederländische Auszubildenden sowie Dozenten und Lehrer nach ihren Erfahrungen befragt werden.  

 
Am 19. September ist die vierte Sitzung geplant. In der Zwischenzeit arbeiten alle Projektpartner auf der Basis der Rückmeldungen des Treffens weiter intensiv an der grenzüberschreitenden Kooperation im Gesundheitswesen.

 

Neue Sprechstunde für Grenzpendler in Papenburg

edr Bad Nieuweschans. In Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit Nordhorn organisiert der GrenzInfoPunkt der Ems Dollart Region (EDR) einen neuen Sprechtag. Dieser findet einmal pro Monat in Papenburg statt. Grenzpendler und ihre Arbeitgeber können sich ab dem 18.05.2017 in den Bereichen Sozialversicherung, Rente und Steuern durch den GrenzInfoPunkt (GIP) beraten lassen. Zwischen 9.30 und 12 Uhr sind die Mitarbeiter des GIP bei der Agentur für Arbeit, Am Stadtpark 10, in Papenburg erreichbar. Die Beratungen erfolgen nach vorheriger Absprache.

 

Mit diesem Sprechtag reagiert der GIP EDR auf den wachsenden Bedarf an einer persönlichen Beratung im Umkreis von Papenburg. Grenzarbeiter, Arbeitgeber, Studenten und Ruheständler aus dem Bereich Papenburg können sich einen Termin geben lassen, um ihre persönliche Situation zu besprechen.

Durch die Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit erhalten Arbeitssuchende und Arbeitgeber an beiden Seiten der Grenze Unterstützung bei der Stellensuche und bei der Vermittlung von Arbeitskräften. Der Sprechtag wendet sich dabei nicht nur an die Kunden der Agentur für Arbeit, sondern an alle Ratsuchenden aus der Region. Damit wird eine breite Zielgruppe angesprochen. Das Angebot richtet sich auch Kontaktpersonen, Geschäftspartner und Kunden der Ems-Achse, der Gemeinden und anderer Partner in unserer Region. „Die Sprechstunde in Papenburg ist eine sinnvolle Ergänzung unseres Dienstleistungsangebotes“, so Vincent ten Voorde, Eures-Berater der Agentur für Arbeit in Nordhorn. „Die Beratung durch den GIP EDR wird damit ein wesentlicher Bestandteil unserer grenzübergreifenden Vermittlungsarbeit.“

„Beim GIP EDR kann sich jeder gratis und persönlich beraten lassen, wenn er Fragen zu den Bereichen Arbeit, Studieren und Unternehmen im EDR-Gebiet hat“. Neben monatlichen Sprechtagen in Papenburg, Emmen und Bad Neuschanz ist der GIP EDR auch wöchentlich in der Geschäftsstelle in Bad Neuschanz zu erreichen. „Die Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit ist eine sinnvolle Bereicherung für die Region“, sagt GIP Berater Michiel Malewicz.

Für alle Sprechtage wird um vorherige Terminvereinbarung bei der EDR unter 0031 – 597 – 521818 gebeten. 

 

Der GIP EDR organisiert die Sprechtage im Rahmen des INTERREG Projektes „Arbeitsmarkt Nord“. Innerhalb dieses Dachprojektes arbeiten verschiedene Partner im Norden zusammen, um einen grenzüberschreitenden Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zu schaffen.

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Das neue Arbeitnehmerüberlassungsgesetz

 

Zum 01.04.2017 treten Änderungen im Arbeitnehmerüberlassungsgesetz in Kraft. Ziel dieser Änderungen ist u.a. die Bekämpfung des Missbrauchs bei Leiharbeit. Auch die Angleichung der Löhne von Leiharbeitnehmern an das Lohnniveau der Stammbelegschaft ist Teil der gesetzlichen Veränderung.

 

Hier sind die wichtigsten Änderungen:

 

-          „Equal Pay“ – Grundsatz

Nach 9 Monaten Überlassung an denselben Entleiher soll ein Arbeitnehmer den gleichen Lohn erhalten wie ein vergleichbarer Arbeitnehmer der Stammbelegschaft. Hierzu zählt auch die Zahlung von Zuschlägen, Sonderzahlungen und Sachbezügen. Längere Abweichungen davon sind durch einen Branchentarifvertrag möglich, der die Beschäftigten der Leiharbeit stufenweise an den Tariflohn der Stammbelegschaft heranführt. Diese stufenweise Heranführung muss nach spätestens 6 Wochen beginnen und nach 15 Monaten Einsatzdauer beendet sein.

 

-          Überlassungshöchstdauer von 18 Monaten

Die Höchstdauer der Überlassung an einen Entleiher ist auf den Arbeitnehmer bezogen, d.h. auch vorherige Einsatzzeiten über andere Leiharbeitsfirmen beim Entleiher werden mit eingerechnet. Erst nach einer Wartezeit von drei Monaten kann der Leiharbeitnehmer den Arbeitsplatz wiederbesetzen. Nach den 18 Monaten kann der Arbeitsplatz jedoch mit einem anderen Leiharbeitnehmer besetzt werden.

Ausnahmen sind durch den Tarifvertrag der Einsatzbranche oder durch eine aufgrund eines Tarifvertrages geschlossenen Betriebs- oder Dienstvereinbarung möglich.

 

-          Abschaffung der sogenannten „Vorratsverleiherlaubnis“

Es soll damit verhindert werden, dass Arbeitgeber ihre Arbeitnehmer im Rahmen von Werkverträgen zum Entleiher senden und die Überlassungserlaubnis vorrätig halten, falls sich bei einer Prüfung herausstellt, dass es sich um Arbeitnehmerüberlassung handelt.

Vor Beginn der Überlassung muss somit feststehen, dass es sich um Arbeitnehmerüberlassung handelt.

 

-          Leiharbeitnehmer dürfen nicht als Streikbrecher eingesetzt werden.

 

-          Verbot des Kettenverleihs.

 

Die Neuregelungen betreffen alle in Deutschland tätigen Leiharbeitnehmer und ihre Arbeitnehmerüberlasser sowie die Entleiher. Die Regelungen gelten auch für im Ausland ansässige Arbeitnehmerüberlasser und deren Arbeitnehmer, die in Deutschland arbeiten.

 

(Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales)

 

 

Zukünftige Pflegekräfte wagen den Blick über den Tellerrand

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GIP EDR Sprechtage zukünftig auch in Emmen

Ab dem 2. Februar erweitert der GrenzInfoPunkt Ems Dollart Region (GIP EDR) sein Service-Angebot und bietet einen gesonderten Sprechtag in Emmen an. Jeden ersten Donnerstag des Monats (nach Terminabsprache zwischen 13 und 17 Uhr) stehen die Berater vom Bureau voor Duitse Zaken (SVB) und vom GIP EDR in den Räumlichkeiten des UWV in der Verlengde Spoorstraat 2 zur Verfügung.

 

Mit der Erweiterung kommt der GIP EDR dem wachsenden Bedarf nach einem Beratungsstandort in der Region Emmen nach. Grenzpendler, Arbeitgeber, Studenten und Pensionäre aus der Region Emmen können vor Ort einen Termin vereinbaren, um ihre individuelle Situation zu besprechen.

 

„Beim GIP EDR kann jeder, der in der Ems-Dollart-Region grenzübergreifend arbeiten, wohnen, studieren oder unternehmen will, gratis Information und Beratung erhalten. Neben den monatlichen Sprechtagen in Emmen und Bad Nieuweschans kann man beim GIP EDR auch wöchentlich eine persönliche Beratungen bei uns in Bad Nieuweschans vereinbaren“, sagt GIP-Berater Michiel Malewicz.

 

Neben dem neuen GIP EDR-Sprechtag in Emmen können Interessierte am jeweils dritten Mittwoch des Monats beim GIP EDR in Bad Nieuweschans Informationen über z.B. Steuern, Rente und Sozialversicherung erhalten. Dann sind Mitarbeiter der Finanzämter aus Leer und Groningen, des Bureaus voor Duitse Zaken (SVB) und der Deutsche Rentenversicherung vor Ort.

 

 

Für die Sprechtage in Emmen und Bad Nieuweschans müssen vorab unter der Telefonnummer +31 597 521818 Termine vereinbart werden. 

Kostenlose Erstberatung für Anerkennung von Berufsabschlüssen in Deutschland

Für eine Beschäftigung in Deutschland ist es wichtig zu wissen, ob der Berufsabschluss anerkannt wird und ob die Qualifikationen ausreichen. Wann ist eine Anerkennung des niederländischen Abschlusses verpflichtend? Kann man mit ergänzenden Schulungen die Anerkennung und notwendigen Qualifikationen erreichen? Was kostet die Anerkennung und was kann man tun, um den Prozess zu beschleunigen? An welche Instanz muss man sich überhaupt wenden?

 

Für diese Fragen können Sie einen Termin vereinbaren mit Frau Varchmin vom IQ-Netzwerk im Zentrum für Arbeit des Landkreises Leer. In einer kostenlosen Erstberatung erhalten Sie Information über die notwendigen Schritte, Kosten und welchen Zeitraum Sie einplanen müssen. Die weitere Anerkennung kann mit Kosten verbunden sein.

Weitere Informationen über das IQ-Netzwerk finden Sie hier.

 

Kontakt:

Anerkennungs- und Qualifizierungsberatungsstelle Förderprogramm IQ
Zentrum für Arbeit
Bavinkstraße 23
26789 Leer (Ostfriesland)

T: 0491 9994-2227

Mobil: 0160 8868748

Email: Ilse.Varchmin@lkleer.de

Web: http://www.zfa-leer.de/Projekte/IQ-Integration-durch-Qualifizierung

 

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Das IQ-Netzwerk wird gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und den Europäischen Sozialfond (ESF) sowie durch das Land Niedersachsen kofinanziert.

Grenzübergreifende Statistik

Der erste grenzübergreifende Statistikbericht über den niederländisch-niedersächsischen Arbeitsmarkt ist fertiggestellt und bietet erstmals einen Blick auf die Arbeitsmarkt-Struktur in der Grenzregion. So fällt zum Beispiel auf, dass in den Niederlanden viel mehr Frauen berufstätig sind und auch viel mehr Personen selbständig sind. Ebenfalls wurde untersucht, wie sich die Bevölkerung in beiden Ländern zusammensetzt, welche Qualifikationen die Arbeitnehmer haben und wieviele Studenten im Nachbarland studieren. Den vollständigen Bericht finden Sie hier.

 

Bei grenzübergreifenden Arbeitsmarktinitiativen stehen vor allem die Zahlen der Grenzpendler im Fokus. Dabei können derzeit statistisch (noch) nicht alle Grenzpendler erfasst werden. Und wer zählt überhaupt dazu? Neben Personen, die in einem Land wohnen und bei einem Arbeitgeber im Nachbarland arbeiten, sind viele Selbständige und Arbeitnehmer täglich in der gesamten Grenzregion aktiv, und nicht alle werden statistisch erfasst. Z.B. fehlen die Arbeitnehmer, die zwar im Nachbarland arbeiten, dies aber für einen inländischen Arbeitgeber. Die im Bericht dargestellten Zahlen zu Grenzpendlern können daher nicht als absolute Zahl interpretiert werden, sondern müssen über einen längeren Zeitraum beobachtet werden.

 

Exakte Zahlen und Daten werden stets als sehr wichtig erachtet. Der Wert und Impact eines Netzwerkes, die Kooperation und Erfahrung von zahlreichen Betrieben, Studenten und Arbeitnehmern im Nachbarland konnte in diesem Bericht aber nicht meßbar gemacht werden. Zahlreiche Indikatoren und Erfahrungen zeigen, dass es substantielle Entwicklungen auf dem grenzübergreifenden Arbeitsmarkt gibt. Die abgeordneten Arbeitnehmer, Praktikanten, Betriebe und Studenten, die täglich im Nachbarland aktiv sind, sind schwer in Zahlen abzubilden. Aber sie sind sehr wohl vorhanden und tragen dazu bei, das Bewusstsein für grenzübergreifendes Arbeiten positiv zu beeinflussen. Darauf wollen wir aufbauen und den grenzübergreifenden Arbeitsmarkt zukünftig sichbarer und auch messbarer zu machen.

 

 

Praktika und MiLoG

Bezüglich unserer Fragen hinsichtlich der Anwendung der MiLoG auf Praktika aus den Niederlanden nach Deutschland erhielten wir eine Antwort vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS). 

 

Wir haben die Reaktion von BMAS dem Zoll übersandt, der gleichfalls bestätigt hat, dass das MiLoG in diesen Situationen nicht angewendet werden muss. Dabei ist wichtig, dass die Kandidaten zur Zielgruppe gehören, die vom MiLoG ausgeschlossen ist. Sorgen Sie daher dafür, dass in Verträgen diese Zielgruppe deutlich benannt wird und stimmen Sie dies mit dem für Sie zuständigen Zoll ab. Es muss für jede einzelne Situation bewiesen werden, dass es sich tatsächlich um diese Kategorie handelt.

 

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Rapport grenzübergreifende Statistik

Grenzüberschreitender Arbeitsmarkt Niederlande - Niedersachsen

 

Im Rahmen des Dachprojektes Arbeitsmarkt Nord haben die Ems Dollart Region (EDR) in Kooperation mit dem Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) und dem Centraal Bureau voor de Statistiek (CBS), dem Statistikamt der Niederlande, einen Bericht zum Arbeitsmarkt in der Grenzregion Niedersachsen – Niederlande erstellt.

 

 

 

Wichtige Ergebnisse in Kürze sind: 

  • Die Altersstruktur der Bevölkerung in den Grenzgebieten ist vergleichbar. 
  • Im niederländischen Grenzraum leben mehr Hochqualifizierte. Frauen erlangen öfter hohe Qualifikationsniveaus.
  • Die Erwerbstätigenquoten beiderseits der Grenze unterscheiden sich kaum. In der niedersächsischen Grenzregion sind weniger Menschen erwerbslos.
  • Der Anteil der Teilzeitbeschäftigten, der befristet Beschäftigten und der Selbstständigen ist im niedersächsischen Grenzgebiet geringer als im niederländischen. 
  •  In den Niederlanden gibt es deutlich mehr Studierende mit deutscher Staatsangehörigkeit als niederländische Studierende in Niedersachsen.
  • Die Zahl der grenzüberschreitenden Pendlerinnen und Pendler ist marginal. 

Den vollständigen Bericht finden Sie hier

Zweite GrenzPraxis bei Bauunternehmen Günter Terfehr

Bei unserer zweiten und gut besuchten GrenzPraxis waren wir mit einer Gruppe von deutschen und niederländischen Arbeitsvermittlern und Arbeitgeberbetreuern von der UWV, Arbeitsagentur, Jobcentern, Wirtschaftsförderung und Gemeenten zu Gast bei dem Bauunternehmen Günter Terfehr, einem Familienbetrieb in Rhede nahe der niederländischen Grenze. Günter und Agnes Terfehr haben in den achtiger Jahren den Schritt in die Selbständigkeit gewagt und sind inzwischen Arbeitgeber von 100 Mitarbeitern in verschiedenen Unternehmen der Baubranche. Der Übergang in die zweite Generation ist vollzogen: inzwischen leitet ihr Sohn Gerrit Terfehr die Unternehmensgruppe.

 

Durch die Präsentation und einen Rundgang über das Gelände erhielten wir einen guten Eindruck von der Tätigkeit und der Begeisterung mit der die Unternehmensgruppe in der Grenzregion aktiv ist. Neu- und Umbauten werden in Deutschland und den NIederlanden betreut. Das Betriebsmotto Motto "Willkommen Zuhause" gilt nicht allein für die Kunden, auch Mitarbeiter profitieren von einer ganzen Reihe von betrieblichen Sozialleistungen: Betriebliche Gesundheitsförderung und Betriebssport, Familienfeste, Sprachkurse Niederländische  um nur einiges zu nennen. Über die Jahre wurde viel grenzübergreifende Erfahrung aufgebaut und so sind inzwischen auch mehrere Niederländer beschäftigt. Auch weiterhin besteht Personalbedarf:  in den einzelnen Betrieben der Unternehmensgruppe ist man laufend auf der Suche nach Verstärkung durch niederländischen Fachkräfte. Gerade in der Ausrichtung auf niederländische Bauten  ist ein grenzübergreifendes Team von großem Wert.

 

Ein positives Beispiel von einem kunden- und mitarbeiterorientierten Arbeitgeber, der in der gesamten Grenzregion aktiv ist und das Nachbarland als Chance sieht. Wollen Sie mehr über Günter Terfehr und seine Erfahrungen in der Grenzregion wissen? Oder wollen Sie sich bewerben? Dann nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf!

 

Die nächste GrenzPraxis findet im Februar 2017 statt.

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Grenzpraxis

Es wird viel über Chancen, Zusammenarbeit und die Möglichkeiten im Grenzgebiet, die auch vorhanden sind, gesprochen. Mit ´Grenzpraxis` zeigen wir die Möglichkeiten auf und gehen auf Betriebe zu, die sich in der Praxis mit Grenzarbeitern, Studenten und Unternehmen im Grenzgebiet beschäftigen.

 

Seitens der ersten ´Grenzspraxis` waren wir bei der Lebenshilfe Leer zu Gast. Ein großartiger Betrieb mit der sozialen Einstellung, Menschen mit einem Handicap auf ihrem Lebensweg zu begleiten, zu unterstützen und zu fördern, um damit einen wesentlichen Beitrag zum Betriebsleben zu liefern.

 

Von der Lebenshilfe Leer wurden wir herzlich empfangen und erfuhren, was sie wie machen. Es arbeiten dort rund 300 MitarbeiterInnen (worunter viele GrenzarbeiterInnen sind) und bieten weiteren 860 Menschen einen Arbeitsplatz an verschiedenen Arbeitsstätten, worunter sich eine Schneiderei, ein Metallbetrieb, eine Gärtnerei und ein holzverarbeitender Betrieb befinden. Ein interessantes DetaiL: Der holzverarbeitende Betrieb hat den Wegweiser des ´GrenzInfoPunkt EDR´ produziert und aufgestellt. Während der Betriebsbesichtigung konnten wir uns über die verschiedenen hergestellten Produkte informieren. Die Küche und die hauswirtschaftliche Abteilung bereitet wöchentlich rund 15.000 unterschiedliche Mahlzeiten für verschiedene Betriebe, Schulen und Privatpersonen in der Region zu.

 

Es arbeiten dort niederländische Grenzarbeiter und die Lebenshilfe Leer sucht weitere (niederländische) MitarbeiterInnen. Durch die Lebenshilfe Leer wird der Arbeit im Grenzgebiet zum Beispiel durch niederländische Flyer und einem niederländischen Informationsfilm für Studenten,  stets mehr Aufmerksamkeit gwidmet.

Wenn Sie Interesse bei der Lebenshilfe Leer zu arbeiten, dann nehmen Sie bitte Kontakt auf.

 

Die nächsten Grenzpraxis finden nach dem Sommer statt. Nähere Informationen und das Programm folgen.

Mehr Ausbildungsplätze als Bewerber

Im Emsland gibt es deutlich mehr Ausbildungsplätze als Bewerber. Diese Zwischenbilanz konnte Erster Kreisrat Martin Gerenkamp jetzt im Rahmen einer Sitzung der Berufsausbildungskommission ziehen, in der die Ergebnisse der Zweitbefragung vorgestellt wurden. So stehen insgesamt 292 unversorgten Jugendlichen aktuell 1.732 offene Stellen gegenüber. Die Zahl der Schulabgänger in der Region liegt in diesem Jahr bei 7.560 Jugendlichen (2015: 7.344). Die Ergebnisse der Drittbefragung werden in einer weiteren Sitzung der Berufsausbildungskommission im September präsentiert.

Presseschau: Niederländische Studenten in deutschen Pflegeeinrichtungen

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Im Leeraner "SonntagsReport" erschien jetzt ein Artikel über die Ausbildung niederländischer Studenten im Klinikum Leer. Die Maßnahme ist Teil des "Arbeitsmarkt Nord"-Projektes "Sorgen für..., sorgen dass..."

GrenzInfoPunkt EDR offiziell eröffnet

Der symbolische Wegweiser für den grenzenlosen Arbeitsmarkt wurde im Rahmen der GIP-Eröffnung enthüllt.
Der symbolische Wegweiser für den grenzenlosen Arbeitsmarkt wurde im Rahmen der GIP-Eröffnung enthüllt.

„Welche Auswirkungen hat es auf meine Rente, wenn ich auf der anderen Seite der Grenze arbeite?“ Das ist nur eine Frage, die sich Niederländer und Deutsche stellen, die im Nachbarland tätig sind. Antworten auf diese und andere Fragen zu den Themen Arbeiten, Wohnen, Studieren oder unternehmerische Vorhaben gibt es ab sofort kostenlos beim GrenzInfoPunkt (GIP) in der Geschäfstelle der Ems Dollart Region (EDR) in Bad Nieuweschans.

Am Mittwoch wurde der GrenzInfoPunkt feierlich eröffnet. Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung wurde vor der EDR-Geschäftsstelle ein Wegweiser aus Holz enthüllt, der in den Werkstättten der Lebenshilfe Leer angefertigt wurde. Die symbolische Botschaft ist deutlich: Die Berater des GIP EDR bringen die Ratsuchenden auf den richtigen Kurs im Dschungel von Gesetzen und Regelungen, die in den Niederlanden und Deutschland unterschiedlich sein können.

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Grenzenloser Einsatz von Pflegekräften

Symbolische Eröffnungshandlung des Projektes: Niederländische und deutsche Pflegeschüler und Studenten gehen aufeinander zu.
Symbolische Eröffnungshandlung des Projektes: Niederländische und deutsche Pflegeschüler und Studenten gehen aufeinander zu.

Schulterschluss für den grenzübergreifenden Einsatz von Mitarbeitern im Pflegesektor: Im deutsch-niederländischen Projekt „Sorgen für…, sorgen dass…“ richtet sich der Fokus auf Schulen, Ausbildungseinrichtungen, Auszubildende, Pflegeeinrichtungen und Arbeitssuchende in Norddeutschland sowie in den niederländischen Provinzen Groningen, Drenthe und Overijssel. Am Donnerstag fiel im Provinzhaus in Assen der Startschuss für das Projekt. Wichtiger Baustein des Vorhabens: Je 400 deutsche und niederländische Pflegeschüler und Studenten werden ein Praktikum im Nachbarland absolvieren. Sie werden im Rahmen des Projektes begleitet. Dazu gehört auch die Schaffung mehrerer grenzübergreifender Praktikumsbüros, in denen Praktikumsanfragen und Praktikumsstellen über die Grenze hinweg schnell und unbürokratisch koordiniert werden.   

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3. Tag der Logistik der Logistikberufe in Emden

Der Ostfriesisch-Papenburger Ausbildungsverbund für Logistikberufe (OPA) veranstaltet am 4. Juni erneut seinen erfolgreichen  „Tag der Logistikberufe“ auf dem Gelände der Spedition Weets in Emden. Der Eintritt ist frei.
Bild anklicken, um das Veranstaltungsposter zu vergrößern.

Grenzübergreifender Austausch zum Thema „wann gilt ein Unternehmen als geeigneter Ausbildungsbetrieb“

Am vergangenen Montag kamen Vertreter der Samenwerking Beroepsonderwijs Bedrijfsleven (SBB), Industrie- und Handelskammer und Handwerkskammer zu einem ersten grenzübergreifenden Austausch bei der Ems Dollart Region zusammen. Ein gegenseitiges Kennenlernen der Institutionen und der Anforderungen an ausbildende Unternehmen standen im Mittelpunkt des Gespräches. Ein schöner erster Schritt auf dem Weg zu mehr Abstimmung bei der Anerkennung von Unternehmen als Ausbildungsbetrieb im Grenzgebiet! Beide Seiten betonten, dass weitere und vor allem konkrete Schritte für mehr grenzübergreifende Kooperation die Unterstützung der Leitungsebene der Kammern erfordert. Die SBB plant weitere Gespräche mit Kammervertretern aus Nordrhein-Westfalen. Die Ergebnisse daraus sowie die Erfahrungen aus anderen Regionen sollen in einem für den Herbst geplanten weiteren Gespräch auf der Tagesordnung stehen.

 

Wir bleiben am Thema!

 

Zweites deutsch-niederländisches Wirtschaftsforum in Papenburg - jetzt anmelden!

Am 13. April 2016 findet in Papenburg zum zweiten Mal das Deutsch-Niederländische Wirtschaftsforum  statt. Im Fokus der Veranstaltung stehen die Handelsbeziehungen mit dem Nachbarland. Während des Wirtschaftsforums können Teilnehmer neue Chancen für ihr Unternehmen bei den Nachbarn entdecken.
Das Wirtschaftsforum ist die ideale Plattform für deutsche und niederländische Unternehmer, neue Geschäftsmöglichkeiten und Partner zu finden. Ein Teil des deutsch-niederländischen Wirtschaftsforums ist B2B Matchmaking. Weitere Teile sind Workshops zur deutsch - niederländischen Zusammenarbeit und ein Informationsmarkt. Wenn Sie am Matchmaking teilnehmen, haben Sie die Möglichkeit, potenzielle Vertreter, Distributoren oder Partner aus Deutschland oder den Niederlanden zu treffen. Sie haben ausreichend Gelegenheit, den gewünschten Partner zu sprechen, neue Kontakte zu knüpfen und bestehende Beziehungen zu stärken.

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Webseite "Grensinfo" jetzt auch in deutscher Sprache online

In den Niederlanden ist die Webseite grensinfo.nl bereits seit längerer Zeit Online-Anlaufstelle für viele Fragen rund um das Wohnen, Studieren und Arbeiten im Nachbarland.
Jetzt wurde HIER unter www.grensinfo.de auch eine deutschsprachige Version der empfehlenswerten Webseite online gestellt.
In unserer Link-Übersicht finden Sie zudem zahlreiche weitere Webseiten mit nützlichen Infos zu den Themen Wohnen, Studieren und Arbeiten im Nachbarland.

EU-weite Jobdatenbank für besseren Abgleich von Stellenangeboten und -gesuchen

Das Europäische Beschäftigungsnetz EURES soll um eine EU-weite Datenbank mit Stellengesuchen und Lebensläufen erweitert werden. Dies hat das Parlament am Donnerstag beschlossen. Ziel ist, die Arbeitslosigkeit durch einen besseren Abgleich von Stellenangeboten und -gesuchen zu bekämpfen. Mit den überarbeiteten Vorschriften, bereits mit dem Rat vereinbart, sollen auch Grenzregionen sowie junge Menschen besser unterstützt werden.

Über das Online-Portal des Kooperationsnetzes sollen automatisch Lebensläufe mit passenden Jobangeboten abgeglichen werden. Es ist ebenfalls geplant, die Stellenangebote der Arbeitsämter in den Mitgliedstaaten in die EU-weite Datenbank aufzunehmen.
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EDR-Jobroboter: Auf der Suche nach freien Stellen in der Grenzregion

Arbeitssuchende können ab sofort noch einfacher freie Stellen in der niederländisch-deutschen Grenzregion finden. Der überarbeitete EDR-Jobroboter (www.edr-jobroboter.eu) kann sowohl Arbeitsstellen auf niederländischer als auch auf deutscher Seite aufspüren. Dabei sucht er auf Wunsch nicht nur im Norden der Grenzregion, sondern auch im gesamten Grenzgebiet. Möglich wird das durch eine Kooperation des Grenzinfopunkts (GIP) der Ems Dollart Region (EDR) mit den anderen Euregios an der deutsch-niederländischen Grenze.

 Der EDR-Jobroboter sucht auf den Seiten von Unternehmen aus dem Grenzgebiet nach freien Stellen. Durch die grenzenlose Suche verbessern sich die Chancen auf eine neue Arbeitsstelle. Derzeit kann der Jobroboter über 100.000 freie Stellen in Deutschland und den Niederlanden auflisten.

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Niederländische Fachkräfte: Großes Interesse beim Themenabend in Lingen (mit Video)

Geert van der Wal
Geert van der Wal

Während in Deutschland Fachkräfte zunehmend knapper werden, sucht in den Niederlanden gut ausgebildetes Personal Stellen. Die UWV (Niederländische Arbeitsagentur) unterstützt Arbeitgeber kostenlos und kompetent bei der Suche nach geeigneten Mitarbeitern. Geert van der Wal erörterte am Donnerstag in seinem Vortrag Themen, die Arbeitgeber bei der Einstellung von Fachkräften aus dem Nachbarland berücksichtigen sollten. Außerdem stellte er die Vor- und Nachteile einer Arbeit in Deutschland aus Sicht der niederländischen Fachkraft vor. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Ems-Achse.
Kathrin Zandmann von der Agentur für Arbeit in Nordhorn ging in einem weiteren Vortrag ebenfalls auf die Situation der grenzübergreifenden Arbeitsvermittlung ein.
Zahlreiche Unternehmer aus der Grenzregion waren der Einladung in das IT-Zentrum in Lingen gefolgt.

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Deutsch-niederländisches Bildungsnetzwerk (BiNet) gestartet (mit Video)

An der deutsch-niederländischen Grenze herrscht reges Hin und Her. Wir nutzen gerne die Vorteile des grenznahen Wohnens und holen uns beim Nachbarn, was wir in dieser Form zuhause nicht haben: Günstige Blumen, Feuerwerkskörper, Wellness-Bäder, besondere Lebensmittel, die der Markt bei uns um die Ecke vielleicht nicht hat. Doch nicht nur gegenseitige Einkaufsbesuche funktionieren bestens. Seit über 30 Jahren wird in der Ems Dollart Region mit zahlreichen Projekten grenzübergreifend und mit Erfolg zusammengearbeitet.

In einigen Bereichen gibt es jedoch immer noch Barrieren, zum Beispiel bei der Aus- und Weiterbildung. Für Menschen, die im Nachbarland arbeiten oder sich weiterbilden wollen, ist vor allem interessant, ob der Berufsabschluss im Nachbarland gültig ist, ob eine Zusatzqualifikation nötig ist und wo man die am besten machen kann. Gibt es eine Weiterbildung beim Nachbarn, die es diesseits der Grenze nicht gibt? Bringt einen dieser Abschluss dann im eigenen Land weiter? Eindeutige Antworten gibt es oft noch nicht.

„Gerade beim berufsbegleitenden Studien- und Weiterbildungsangebot im Nachbarland gibt es noch ganz viele offene Fragen“, bemerkt Monika Fricke vom Landkreis Leer. Denn es fehle der grenzüberschreitende Blick, eine zentrale Übersicht über die in Frage kommenden Angebote beider Länder und deren gegenseitige Anerkennung, so Fricke weiter.

Um das zu ändern, hat der Landkreis Leer zusammen mit der Gemeente Oldambt und der VHS in Leer ein Projekt ins Leben gerufen: BiNet, deutsch-niederländisches Bildungsnetzwerk, heißt es und soll dem Aus- und Weiterbildungsbereich in der Grenzregion detailliert auf den Grund gehen.   

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Sprechtage 2016: Termine stehen fest

Geschäftsstelle der Ems Dollart Region in Bad Nieuweschans
Geschäftsstelle der Ems Dollart Region in Bad Nieuweschans

Die Ems Dollart Region (EDR) bietet im Rahmen des Projektes "Arbeitsmarkt Nord" regelmäßig Beratungsgespräche für Grenzpendler und ihre Arbeitgeber mit Mitarbeitern der Finanzämter Leer und Groningen, der Deutschen Rentenversicherung (DRV) und des Bureau voor Duitse Zaken (BDZ/SVB) an. Die Sprechstunden finden jeweils am dritten Mittwoch im Monat von 10 bis 16 Uhr in der Geschäftsstelle der Ems Dollart Region (EDR) (Bunderpoort 14, 9693 CJ Bad Nieuweschans) statt.

Termine für Grenzpendler und ihre Arbeitgeber vergibt die EDR über die Telefonnummer +31-(0)597-521818.

Nachfolgend die Sprechtags-Termine für das Jahr 2016:

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Niederländisch-deutsche Arbeitgeberberatung unterstützt Wirtschaft bei der Fachkräftesicherung

Die niederländische-deutsche Initiative „Arbeitgeberberatung“ ist gestartet. Sie ist Teil des INTERREG-Projektes "Arbeitsmarkt Nord".

Bis vorerst Ende November 2017 organisieren der Landkreis Leer und die Gemeinde Oldambt, die hierbei die Arbeitsmarktregion Ost-Groningen vertritt, mit insgesamt zweieinhalb Stellen die Initiative „Arbeitgeberberatung“.
„Damit setzen wir einen weiteren Baustein zur Unterstützung der regionalen Wirtschaft bei der Fachkräftegewinnung und Fachkräftesicherung um“, sagt der Leeraner Landrat Bernhard Bramlage.

Ziel ist es, potenziellen Auszubildenden und Fachkräften die beruflichen Chancen beidseitig der Grenze näher zu bringen. Arbeitgeber im Landkreis Leer und in der Provinz Groningen sollen die Möglichkeit bekommen, ihre Ausbildungs-, Job- und Weiterbildungsangebote gebündelt Arbeitsuchenden vorzustellen. Dabei werden die Unternehmen über die Chancen einer grenzübergreifenden Personalsuche und die Besonderheiten bei Stellenausschreibung und Bewerbungsverfahren von einem deutschen und zwei niederländischen Projektmitarbeitern beraten.

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Presseschau: Bildungsangebote in Leer bieten auch grenzübergreifende Chancen

Artikel aus der Ostfriesen-Zeitung vom 24. November 2015 (Bild anklicken, um Artikel zu lesen):

Ein junges Image für Leer: Landkreis lockt mit
Bildungsangeboten - auch grenzübergreifend

Der Nachwuchs soll motiviert werden, in der Stadt eine Lehre oder ein Studium zu beginnen

EU startet Befragung: Barrieren des grenzübergreifenden Arbeitsmarktes und grenzübergreifender Kooperation

Die EU hat HIER eine öffentliche Konsultation mit dem Thema "Beseitigung von Hindernissen in Grenzregionen" gestartet.
Dazu heißt es in einer Mitteilung der EU: "Bereits seit 25 Jahren investiert die Europäische Union im Rahmen von INTERREG, einem Finanzinstrument für die Regionalentwicklung in Grenzgebieten, in die grenzübergreifende Zusammenarbeit. Trotz der erzielten Fortschritte gibt es weiterhin viele Hindernisse, die nicht durch die IINTERREG-Förderung allein beseitigt werden können.

Hauptziel dieser Konsultation ist daher die Sammlung von Erfahrungen und Meinungen von Bürgerinnen und Bürgern sowie wichtigen Interessenträgern und Sachverständigen, um einen umfassenden Überblick darüber zu erhalten, welche Hindernisse es noch gibt und wie diese sich im Alltag der Menschen und Unternehmen in Grenzregionen auswirken.

Die Ergebnisse werden online veröffentlicht und in eine Studie einfließen. Ziel der Studie ist es, Schlussfolgerungen und praktische Vorschläge vorzulegen, wie die EU und ihre Partner verbleibende Hindernisse abbauen können."

Niederländisch-deutsches Symposium zum grenzübergreifenden Arbeitsmarkt

Am 19. November findet in Hoogeveen ein Symposium zum Thema "Grenzübergreifender Arbeitsmarkt" statt.

Für alle Interessierten ist eine Anmeldung weiterhin über die Mail-Adresse rijnlandacademie@hotmail.com möglich.
Das Programm zur Veranstaltung finden Sie im nebenstehenden Bild (per Klick vergrößerbar)

Chancen erkennen, Barrieren abbauen

In Arbeitsgruppen bearbeiteten die Teilnehmer der Ausbildungs-Veranstaltung unterschiedliche Themen (rechts im Bild: Alexander Darányi von der HÖB Papenburg)
In Arbeitsgruppen bearbeiteten die Teilnehmer der Ausbildungs-Veranstaltung unterschiedliche Themen (rechts im Bild: Alexander Darányi von der HÖB Papenburg)

Das Projekt „Arbeitsmarkt Nord“ startet durch. Nur wenige Tage nach dem offiziellen Projektbeginn trafen sich jetzt im „Campus Noorderpoort“ in Winschoten deutsche und niederländische Akteure von Gemeinden, Unternehmen sowie Arbeitsmarkt- und Ausbildungspartnern aus dem Norden, um die Chancen und Hindernisse im grenzübergreifenden Ausbildungsbereich zu analysieren.
Zahlreiche „Best Practice“-Beispiele verdeutlichten, welche Möglichkeiten es bereits in der Ausbildung über die deutsch-niederländische Grenze hinweg gibt. Kaylee van Driel und Ricardo Wolters, Schüler vom Noorderpoort College, erläuterten, wie sie einen deutschen Abschluss erlangten, der ihnen einen problemlosen Eintritt in den deutschen Arbeitsmarkt ermöglicht.

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Start des Projektes "Arbeitsmarkt Nord": Chancen grenzenlos

Karel Groen (Mitte) mit Gästen, für die der grenzübergreifende Arbeitsmarkt Alltag ist. Von links: Henk Boven, Sabine Müller (Firma Dental Vision, Winschoten), Physiotherapeutin Carlijn Ooostenbrink (arbeitet in Surwold) sowie Hebamme Steffi Schipper.
Karel Groen (Mitte) mit Gästen, für die der grenzübergreifende Arbeitsmarkt Alltag ist. Von links: Henk Boven, Sabine Müller (Firma Dental Vision, Winschoten), Physiotherapeutin Carlijn Ooostenbrink (arbeitet in Surwold) sowie Hebamme Steffi Schipper.

Die Chancen auf dem Arbeitsmarkt sollten grenzenlos sein. Um einen uneingeschränkten deutsch-niederländischen Arbeits- und Ausbildungsmarkt zu entwickeln, fiel jetzt im MARIKO in Leer der Startschuss für das neue Projekt „Arbeitsmarkt Nord“, an dem sich die Landkreise, Provinzen, Gemeinden sowie die Arbeitsmarkt- und Ausbildungspartner aus dem Norden beteiligen. Durch diesen breiten Schulterschluss sollen bürokratische Barrieren abgebaut werden. Gleichzeitig entsteht ein nachhaltiges Netzwerk, das der Region helfen soll, dem Mangel an Fachkräften zu begegnen. Außerdem sollen im Projekt Lösungen erarbeitet werden, damit Abschlüsse im Nachbarland problemloser anerkannt werden. Die Ems Dollart Region (EDR) ist als Lead Partner verantwortlich für die Abwicklung des Projekts. Finanziert wird das Vorhaben unter anderem mit EU-Mitteln aus dem INTERREG-Förderprogramm.

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Presseschau: "Bildungsabwanderung" aus Region stoppen

Der Fachkräftemangel ist in der Region ein bekanntes und sich verschärfendes Problem. Mit Initiativen und Projekten zur beruflichen Ausbildung auch ohne Abitur und Studium versucht die Ems-Achse mit Sitz in Papenburg gegenzusteuern. Beim Besuch des zurzeit rund 470 Mitglieder (Unternehmen und Institutionen) zählenden Vereins war sich Landtagspräsident Bernd Busemann  mit Vorstand und Geschäftsführung einig, dass die zunehmende Fixierung auf eine akademische Laufbahn einer der wesentlichen Gründe für den Mangel an Fachkräften ist.
Im Rahmen des Projektes wurden Maßnahmen zur Förderung der Bildungs- und Arbeitsmarktmobilität im Grenzgebiet ausgearbeitet, um die wirtschaftlichen Potenziale im Grenzgebiet besser zu nutzen. Themen waren unter anderem die Integration der Nachbarsprache in Lehrplänen, die gegenseitige Anerkennung von Berufsabschlüssen sowie die Beratung von Grenzpendlern. HIER KLICKEN, um den gesamten Artikel aus der Neuen Osnabrücker Zeitung/Ems Zeitung zu lesen.

EDR-Rat: Grenzübergreifender Arbeitsmarkt im Blickpunkt

Die 36. EDR-Ratssitzung fand in der Evenburg in Leer statt.
Die 36. EDR-Ratssitzung fand in der Evenburg in Leer statt.

 „Die grenzübergreifende Zusammenarbeit, wichtige Aufgabe der Ems Dollart Region, entwickelt sich im Jahr 2015 auf eine positive Art und Weise. In den vergangenen Jahrzehnten wurde schon viel erreicht, dennoch gibt es noch immer ein großes Potenzial für die Zukunft“, sagte Bernhard Bramlage am Donnerstag bei der 36. Ratssitzung der Ems Dollart Region (EDR). Der EDR-Vorsitzende begrüßte die 80 Teilnehmer der Sitzung in der Leeraner Evenburg, in der von 1989 bis 1993 auch die Ems Dollart Region beheimatet war. Bramlage sprach in seiner Rede zudem ein Thema an, das trotz erfolgreicher Zusammenarbeit auch weiterhin ein Problem darstellt: „Obwohl die physische Grenze schon seit mehr als 25 Jahren verschwunden ist, gibt es noch zu viele Unterschiede in der Gesetz- und Regelgebung, die es für Menschen erschwert, im Nachbarland zu arbeiten.“

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