Hilfe für Schulpartnerschaften und Unterricht: „Navigator Frühe Nachbarsprache!“ vorgestellt

BUNDE – Die Initiative „Frühe Nachbarsprache!“, Teil des INTERREG-Projekts „Arbeitsmarkt Nord“, organisierte jetzt eine Info- und Netzwerkveranstaltung für alle, die sich für Schulpartnerschaften und die Sprache des Nachbarlandes interessieren. Federführend bei dem Projekt ist die Ems Dollart Region (EDR).

Rund dreißig Teilnehmer kamen in die Dorfgemeinschaftsanlage in Bunde und tauschten sich unter anderem in so genannten Tischgesprächen zum Thema Nachbarsprache aus. Abschließend wurde der neu veröffentliche „Navigator Frühe Nachbarsprache!“ präsentiert.

Navigator

Der Abend wurde von Bundes Bürgermeister Gerald Sap eröffnet. Sap, der in direkter Grenznähe aufgewachsen ist, begrüßte die Teilnehmer und betonte, wie wichtig es ist, die Nachbarsprache zu beherrschen. Lea Timmer und Peter Geerdink (beide EDR), die das Projektmanagement von „Frühe Nachbarsprache!“ bilden, präsentierten dann den „Navigator Frühe Nachbarsprache!“. Der Navigator ist ein Leitfaden, der Unterstützung beim Aufbau von deutsch-niederländischen Schulpartnerschaften bietet. Außerdem enthält er Tipps, wie man ein Nachbarsprachen-Angebot in Grundschulen organisieren kann. 

 

EDR-Kompass

Eske Kadijk (EDR) informierte die Teilnehmer über die Fördermöglichkeiten des INTERREG-Projekts Net(z)werk+. Sie präsentierte aber auch die neue Website EDR-Kompass (www.edrkompas.eu), auf der Grundschulen Partnerschulen auf der anderen Seite der Grenze finden können. Auf diese Weise bildet der EDR-Kompass die Grundlage für gemeinsame Initiativen, Partnerschaften und Kooperationen.

 

Tischgespräche

Neben den Präsentationen hatte das Treffen auch einen interaktiven Charakter. In drei so genannten Tischgesprächen diskutierten die Teilnehmer Themen, die für die grenzübergreifende Zusammenarbeit zwischen Grundschulen wichtig sind. Lea Timmer leitete die Diskussion, in der die Möglichkeiten für Grundschulen zur Teilnahme am Projekt „Frühe Nachbarsprache!“ erörtert wurden. Peter Geerdink und Esma Mousavi Torshezi (NHL Stenden) diskutierten mit den Teilnehmern den Mehrwert der Nachbarsprache. Hellmuth van Berlo (Niederländischer Sprachenverband „Nederlandse Taalunie“) erklärte in der dritten Tischrunde, wie die Taalunie deutschen Grundschulen bei der Erstellung eines Niederländisch-Angebots helfen kann.