Frühe Nachbarsprache!

Das Projekt Frühe Nachbarsprache! ist ein wichtiger Pfeiler für die Entwicklung eines einheitlichen, grenzenlosen Bildungs- und Arbeitsmarktes. Je früher Kinder mit der Nachbarsprache und den Mitschülern in der Grenzregion in Kontakt kommen, desto einfacher ist es, die Sprache und Kultur der Nachbarn zu erlernen und zu erfahren, dass die Region aus einem deutschen und einem niederländischen Teil besteht.

In den letzten zwei Jahren ist es Frühe Nachbarsprache! gelungen, ein Netzwerk von kooperierenden Grundschulen aufzubauen, die Frühe Nachbarsprache! als Thema anbieten. Es wurde die Grundlage für ein Netzwerk rund um Schulen geschaffen, das dem Angebot und der Umsetzung der verschiedenen Aktivitäten eine praktische Form verleiht. Die Art und Weise, wie dies geschieht, ist von Schule zu Schule unterschiedlich und wird in Absprache und nach Möglichkeiten (Kapazität, Ressourcen, Frequenz) ausgearbeitet. Dieser maβgeschneiderte Ansatz hat sich als erfolgreich erwiesen und hat nicht nur bei den Frühe Nachbarsprache!-Schulen sondern auch bei den Medien und den regionalen und nationalen Regierungen groβe Aufmerksamkeit gefunden. 

 



Das Projekt „Frühe Nachbarsprache!“ hat ein deutliches Ziel: 

Die Nachbarsprache in deutschen und niederländischen Grundschulen zu fördern.

 

Abgesehen von der Sprache, sollen die Schulkinder auch die Kultur der Menschen im Grenzgebiet kennenlernen. Um die frühe Entwicklung des Sprach- und Kulturverständnisses zu stimulieren, sollen in der Ems Dollart Region Partnerschaften zwischen Schulen entstehen, Unterrichtsmethoden entwickelt werden, um nachhaltige Aktivitäten für Grundschüler zu implementieren. Am Ende soll ein Curriculum entstehen, welches individuell auf die jeweilige Schule zugeschnitten werden kann.

 

Ohne Grenzen - Zonder Grenzen - 22.11.2017 - Produktion: RTV Drenthe / EV1.tv


Vorteile des frühen Erlernens der Nachbarsprache

Die feste Verankerung des Erlernens der Nachbarsprache schon im Grundschulalter hat viele Vorteilen. Zusammengefasst wird eine stabile Basis gelegt, für die zukünftige grenzübergreifende Zusammenarbeit zwischen Schulen, Ausbildungsstätten und Arbeitswelt.

 

Ergebnisse der ersten Phase des Projekts

  • 18 Frühe Nachbarsprache!-Schulen, davon 7 partnerschaften.
  • 23 geschulte Teilnehmer Lehrerpool.
  • 300 Schüler und 100 Lehrer aktiv beteiligt und kooperativ.
  • Werbefilm Frühe Nachbarsprache! >12.000x angesehen.
  • Das groβe Medieninteresse am Projekt Frühe Nachbarsprache! hat zu einem stärkeren Bewusstsein für das Thema geführt und wird von den lokalen und nationalen Behörden breit unterstützt und als wichtiges Thema aufgegriffen.
  • „Navigator Frühe Nachbarsprache“ wurde entwickelt. Der Navigator dient als Leitfaden und gibt Schulen Orientierung und Klarheit über die Möglichkeiten und (rechtlichen) Folgen des Angebots einer Form der Frühen Nachbarsprache! 

Zusammenarbeit

Das Projekt Frühe Nachbarsprache wird durch eine intensive Zusammenarbeit verschiedener Projektpartner ermöglicht. Neben Arbeitsmarkt Nord und die Ems Dollart Region als Lead Partner sind dies:


Downloads

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Weitere Informationen und Kontakt

Möchten Sie mehr Informationen über EDRiT erhalten oder an dem Projekt teilnehmen? Nehmen Sie gerne Kontakt auf mit Lea Timmer oder Peter Geerdink vom Dachprojekt Arbeitsmarkt Nord oder mit dem Lead Partner die Ems Dollart Region.

 

Das Projekt Frühe Nachbarsprache! ist Bestandteil des Projektes Arbeitsmarkt Nord und wird mit Unterstützung der Ems Dollart Region im Rahmen des INTERREG V A-Programms Deutschland-Nederland durchgeführt und mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) sowie des Ministerie van Economische Zaken en Klimaat, Niedersächsisches Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung sowie der Provinzen Groningen, Drenthe und Fryslân finanziert.


Aktuell

Hilfe für Schulpartnerschaften und Unterricht: „Navigator Frühe Nachbarsprache!“ vorgestellt

BUNDE – Die Initiative „Frühe Nachbarsprache!“, Teil des INTERREG-Projekts „Arbeitsmarkt Nord“, organisierte jetzt eine Info- und Netzwerkveranstaltung für alle, die sich für Schulpartnerschaften und die Sprache des Nachbarlandes interessieren. Federführend bei dem Projekt ist die Ems Dollart Region (EDR).

Rund dreißig Teilnehmer kamen in die Dorfgemeinschaftsanlage in Bunde und tauschten sich unter anderem in so genannten Tischgesprächen zum Thema Nachbarsprache aus. Abschließend wurde der neu veröffentliche „Navigator Frühe Nachbarsprache!“ präsentiert.

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Arbeitsmarkt Nord: Beirat genehmigt zwei Projekte

Der Beirat des EDR-INTERREG-Projektes „Arbeitsmarkt Nord“ hat jetzt zwei weitere Projekt-Bausteine genehmigt. Es geht um das neue Projekt „Grenzenlo(o)s Talent!“ sowie um die Fortsetzung des Projekts „Frühe Nachbarsprache!“.

Ziel von „Grenzenlo(o)s Talent!“ ist es, Arbeitgeber, Arbeitssuchende, Studenten, Lehrer und Professoren in der Region zusammenzubringen. Ziel ist es, damit auf die Möglichkeiten auf dem Arbeits- und Ausbildungsmarkt im Nachbarland aufmerksam zu machen. Die Initiative trägt dazu bei, junge Talente in der Region zu halten und somit einem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Insbesondere angesichts des demografischen Wandels ist dies von entscheidender Bedeutung.

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